Workshop

Kurz bevor?

Fri 27 Nov 2026 · 18:00 – 16:00 Studio Movity · Uster All levels
Kurz bevor?

Kurz bevor ?

(III. Weltkrieg)

Gibt es eine andere Möglichkeit ?

Eine Einladung, durch Erfahrung zu forschen.

Eine Einladung, individuelle und kollektive Bewusstseinsprozesse zu erkunden.

„Zu den essentiellen Lebenserfahrungen gehören die Konfrontation mit Angst, Tod, Stärke, Mitgefühl … und Frieden. Von jeder Generation – von uns – müssen sie bewusst erarbeitet werden. Wir verkörpern durch diese Erfahrungen den Sinn des Lebens, immer wieder und wieder.”

mit Inna Falkova, Ukraine

Inna ist Psycho- und Körpertherapeutin und lebt in der Frontstadt Charkiw. Sie arbeitet mit Veteranen und Zivilisten mit Kriegstraumata und verfügt über mehr als 25 Jahre Unterrichtserfahrung. In ihrer Arbeit nutzt sie einen integrativen und somatischen Ansatz für Psychotherapie, Traumabehandlung und Kunsttherapie.

Dieser Workshop richtet sich an Personen, die an globalen sozialen Prozessen interessiert sind und ihre persönliche Entwicklung durch Körper – Gefühle – Bewusstsein (sowie Bewegungspraktiken) erforschen wollen sowie über die Bildungs- und Sozialstrukturen der Zukunft reflektieren möchten.

Teil 1: 27. bis 29. November 2026 (Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag)

Teil 2: 22. bis 24. Januar 2027 (Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag)

in Uster bei Zürich, Schweiz

Wenn wir essenzielle Lebenserfahrungen kreieren und erforschen, schärfen wir unserBewusstsein und schaffen Raum für Perspektiven. Wir können sogar die Erfahrung selbstgestalten.

Wenn eine Erfahrung einfach über uns hereinbricht, sind wir dem Geschehen ausgeliefert undwerden uns dessen jenseits unseres Willens bewusst.

Einst gab es Traditionen von Ritualen und Initiationen — Wege, Modelle essenziellerLebenserfahrungen zu kreieren, als ein Schritt im Voraus, bevor das Leben selbst uns mitdieser Erfahrung konfrontiert.

Zu den essenziellen Lebenserfahrungen gehören die Konfrontation mit Angst, Tod, Stärke, Mitgefühl… und Frieden. Von jeder Generation – von uns – müssen sie bewusst erarbeitetwerden.

Wir verkörpern durch diese Erfahrungen den Sinn des Lebens, immer wieder und wieder. Dies ist wichtig, da das Leben in unserer täglichen Routine blass wird, fast unsichtbar für uns, und seinen Wert verliert.

Am stärksten spüren wir seinen Wert am Rande des Verlustes, auf dem Weg zwischen den Polaritäten von Leben und Tod.

Es könnte unsere Chance sein, ein Bewusstsein für dieses Phänomen zu kultivieren und die Bedingungen für durchdachtes Handeln zu erschaffen.

Menschen, die Krieg erlebt haben, tragen Erfahrungen von Angst, Tod und Kampf in sich. Sie tragen aber auch wertvolle Dinge, die aus solchen Erfahrungen hervorgehen können: innereReife, Stärke und Mitgefühl.

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Unser Planet ist nicht so groß.

Zwei Weltkriege wohnen noch in unseren Körpern. Es bleibt noch ein Schritt. Fast wie ins Weltall.

Wie können wir es als Menschheit vermeiden, unbewusst in Erfahrungen des Krieges zuverfallen?

Wird es ein auf anderen Gesetzen beruhendes Leben geben, jenseits des Krieges? Stell dir eine Gesellschaft vor, deren Bewusstsein Gewalt untereinander, Zerstörung und Massaker einfach nicht zulässt.
Es klingt wie eine Utopie, für die Menschheit derzeit unmöglich, wie ein anderes Existenzgesetz.

„Wenn ich Menschen frage, ob sie in einer Welt leben möchten, in der sich niemand fürGewaltlosigkeit einsetzt, in der niemand an diesem Traum festhält, sagen sie alle: ‚Nein.‘“sagt ein Forscher zu diesem Thema.Was noch kommen wird, ist bereits dabei, sich zu entfalten.

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Dies ist eine Aufforderung eine kollektive menschliche Intelligenz zu erschaffen, diegemeinsam und bewusst Frieden gestaltet, nicht auf individueller Ebene, sondern als Potenzialfür Gemeinschaften und Gesellschaften.

Der Workshop ist eine Einladung zu gemeinsamem Forschen und kollektivem Dialog durchmodellierte Situationen, körperorientierte therapeutische Praktiken und Gesprächskreise zufolgenden Themen:

— Warum verfällt die Menschheit immer wieder in Kriege ?— Können wir Herausforderungen bewältigen, ohne daran zu zerbrechen und gleichzeitigunseren eigenen Weg und Sinn darin finden ?

— Ist es möglich, eine Gesellschaft zu bilden, die Krieg nicht als Mittel zur Konfliktlösungeinsetzt?

In der erlebnisorientierten Praxis kommen sanfte therapeutische Methoden zur Anwendung.Dies ist jedoch kein therapeutischer Kurs.

Wir wollen vielmehr das individuelle und kollektive Bewusstseinsfeld erweitern.

Der Kurs wird in ukrainischer und englischer Sprache stattfinden. Eine Übersetzung ins Deutsche ist möglich.

  • 200 CHF Normalpreis
  • ab 200 CHF Unterstützerpreis (Der Mehrbetrag geht nach Abzug der Unkosten an Innas Projekte in der Ukraine)

Es gibt einen Fonds für Flüchtlinge und andere Personen mit geringem Einkommen, die an dem Kurs teilnehmen möchten.

Kontakt:

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